Geschmacksmuster – Der Podcast für die Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt

Geschmacksmuster – Der Podcast für die Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt

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00:00:04:

00:00:12: Ja hallo und willkommen bei Geschmacksmuster, dem Podcast der Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt.

00:00:17: Begrüßen darf ich heute Markus Buf.

00:00:19: Hallo Markus schön dass du da bist.

00:00:22: zum Einstieg ein paar schlagwortartige Infos zu dir für die die dich noch nicht kennen damit man mal so ein erstes Bild hat was du machst wer du bist.

00:00:31: Du bist seit Jahrzehnten, ich würde sagen Geschäftsführer und Gründner von BoFrogs.

00:00:37: Also deiner Agentur.

00:00:38: Dann habe ich gesehen, seit dem Jahrzehn gehört ihr zu Pluswerk also seit einem Standort von insgesamt acht Standorten die es in Europa gibt.

00:00:47: was genau Pluswerk ist das werde ich später auch nochmal fragen.

00:00:50: dann bist du außerdem noch Vorstandsmitglied beziehungsweise stellvertretender Vorsitzender beim Verein der Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt kurz KWSA.

00:01:00: Du bist außerdem Best Form Juror und was ich auch schön fand, host der typo drei User Group.

00:01:07: Also wer das nicht kennt ist so ein Meetup-Format bei denen sich zu unterschiedlichsten Themen in dem Fall ist das typo three gleichgesinnte Treffen und Austauschen.

00:01:17: Möchtest du spontan etwas ergänzen?

00:01:18: Habe ich was Wichtiges vergessen?

00:01:20: Eigentlich nicht!

00:01:21: Ich finde es immer schon krass wie lange diese Liste ist.

00:01:23: wenn ich mich selber vorstellen muss irgendwo dann denke ich mal was kann ich weglassen davon dass die Leute nicht denken heute auf zu reden?

00:01:28: irgendwann?

00:01:29: Ich

00:01:29: möchte ja auch wirklich auf fast alles davon eingehen.

00:01:31: Also typo drei User Group vielleicht nicht, da habe ich schon ein bisschen erklärt was es ist aber alle anderen Themen da springen wir noch rein.

00:01:39: Aber für dich und für mich mal ein bisschen zum warm werden habe ich so ein paar kurze Entweder-oder Fragen vorbereitet Und damit würde ich gleich mal starten wollen.

00:01:48: erste Frage remote oder lieber Büro?

00:01:51: Schwierig beides!

00:01:53: Ich hätte vor ein paar Jahren gesagt Auf jeden Fall Remote.

00:01:58: Ich würde heute sagen, nur remote geht nicht.

00:02:01: Ich bin immer im Büro und habe viele Kollegen die sind nur remote.

00:02:04: ich kann beides mag beides so.

00:02:07: also so mir fällt jetzt der Name nicht ein.

00:02:11: Hybrid.

00:02:12: Ja finde ich spannend ist eine Bewegung die ich in vielen Firmen Agenturen miterlebe dass mittlerweile eher ein Hybrid Modell gefahren wird.

00:02:20: zweites Thema oder zweite Frage Kaffee oder doch lieber die Marte?

00:02:24: Kann ich ganz kurz beantworten kaffe

00:02:27: Dann steigen wir gleich mal weiter ein, bist du eher der Apple oder doch eher der Windows Typ?

00:02:33: Oder vielleicht sogar Linux.

00:02:35: Das ist auch interessant!

00:02:36: Wir kommen aus einer Windows-Bastel-Computerecke und sind ein vollständiges Apple-Universum mittlerweile.

00:02:43: Ich habe irgendwie alles was geht glaube ich an Apple-Produkten.

00:02:47: privat und im Unternehmen gibt es keine anderen Rechner mehr.

00:02:50: Ah okay, okay... Joa und an den Rechners macht ihr verschiedene Sachen.

00:02:54: und da kommen wir gleich zur nächsten Frage Typo drei oder doch eher WordPress?

00:02:59: Das ist in der Branche die Jehova-Frage, für die man im falschen Licht gesteinigt wird.

00:03:06: Ich bin auf jeden Fall Team-Typo

00:03:07: drei.".

00:03:08: Da gehen wir gleich noch ein bisschen mehr darauf ein.

00:03:10: aber als erstes möchte ich mal so ein bisschen in die Anfangszeit gucken.

00:03:15: wie gesagt du bist Gründer und Geschäftsführer von BoFrogz.

00:03:19: da wollte ich dich fragen was hast Du davor gemacht und wie kam es dann schlussendlich zur Gründung?

00:03:25: Das ist eigentlich ganz spannend, weil ich schon viel früher gegründet habe tatsächlich aus einem Quereinstieg heraus.

00:03:30: Ich bin eigentlich gelernter Hörgeräteakustiker und bin auch Hörerät-Akustiker Meister... ...und hatte dann im Jahr zwei Tausend Drei das Gefühl dass sich mit Abschluss meiner Meisterprüfung dieses... ...Hörgerädekustiker Game durchgespielt habe.

00:03:45: Und dass da jetzt nicht mehr viel kommt und habe dann drei Wochen nach der Meister Prüfung die Akustik Konzept OHG zusammen mit meiner damaligen Chefin aus der Hörerkosti gegründe um Marketing Kampagnen einerseits für Hörakustiker bundesweit anzubieten, die wir für die Unternehmen meiner Chefin damals entwickelt haben.

00:04:03: Da ging es noch viel um direkt Marketing mit irgendwelchen gemieteten Adressen Leute zum Hörtest einzuladen und sonst war's quasi da wurde auch schon ein bisschen Design gestaltet und gedruckt und so also diese Konzepte quasi anderen Hör Akustikern anzubeten.

00:04:16: und auf der anderen Seite hatte ich schon während meiner Lehre in dem Unternehmen angefangen mit Excess eine Verwaltungssoftware für Akustiker zu bauen, weil mir das ewige Tettelgeschreibe völlig auf die Nerven ging und die haben wir dann gleich noch mitverkauft.

00:04:29: Und damit sind wir eigentlich gestartet.

00:04:32: und irgendwann... gingen mir das auf die nerven, dass die Kunden, die wir hatten alle immer soweit weg waren und es die Akustika auch immer so satt waren und eigentlich auch keine Lust hatten auf das was sie wieder machen.

00:04:41: und irgendwann kamen diese Kompetenzen einerseits im Digitalbereich.

00:04:46: Wir haben in dem Jahr zwei tausend vier die erste Typur drei Seite angefangen dann für auch einen Hörakustik-Unternehmen Und diese ganzen Print und Design Kompetenzen waren dann irgendwann so gut ausgeprägt, dass man das auch locker anderen Kunden anbieten konnte.

00:04:59: Dann war es bei... ...Sechs oder sieben war der Baugewerbeverband Sachsen-Anhalt quasi unsere erste Kunde von dem wir seit... ...zweitausend acht die Bauinfo des Verbands Magazinen machen.

00:05:11: Und dann kam irgendwann der Tag da ist meine Chefin ausgestiegen hat.

00:05:15: sie weiß nicht mehr was wir da tun sie hat keine Ahnung davon und dafür ist ein Geschäftspartner von mir eingestiegen.

00:05:21: Dann haben wir das weitergemacht.

00:05:24: Eine OHG ist ja eine Personengesellschaft und dann wurden irgendwann die ersten Kunden von uns für Künstler, Sozialkassenthemen gewissermaßen irgendwie in einer Rentenprüfung belangt oder dieses den generf über uns gemeldet haben was es soll.

00:05:39: Wir wussten gar nicht worum es denn geht und so weil wir da nicht versichert waren nach Gott was ist das?

00:05:43: Und da entstand schon die Idee dann der GmbH zu gründen um dieses Thema loszuwerden.

00:05:48: Heute sehe ich das ein bisschen differenzierter, dass es eigentlich keine schlechte Sache ist die sich vielleicht insgesamt ein bisschen krankenartig ausgedehnt hat aber.

00:05:56: Und so wurde dann irgendwann aus dem Plan die Realität und dann wurde die Firma gegründet.

00:06:02: Buf meine Werbeagentur hieß sie zuerst noch und irgendwann war auch des thema werbergentur zu klein dieser Name.

00:06:08: und dann haben wir gesagt loskomm bofrocks fetzt

00:06:11: Okay, also vor zwei tausendreizend ist auch schon ordentlich viel passiert.

00:06:15: und wie sah dann die Anfangszeit für quasi deine Werbeagentur aus?

00:06:21: Also du hast ja dann schon viel gemacht.

00:06:23: Hast Du darauf aufgebaut?

00:06:25: oder wie ging es weiter?

00:06:26: Wir haben darauf auf gebaut und wir haben eigentlich zu dem Zeitpunkt der Unternehmensgründung diesen Fokus auf diese Gesundheitsbranche vollends aufgegeben.

00:06:34: Wir hatten davor noch alle möglichen Kunden und ich muss zugeben dass in den wenigen Jahren Ich hatte dann schon erste Mitarbeiter, also die Designer und so.

00:06:43: Die kannten sich dann irgendwann mit Höhegeräten über die Kundschaft besser aus als ich denn weil sie halt damit zu tun hatten oder auch Haushaltsschriften gebaut haben usw.

00:06:53: Und dann haben wir das.

00:06:54: irgendwie hab ich irgendwann das komplett abgeschüttelt und wir hatten nur noch Kunden aus der... Also die nicht aus dem Bereich kamen.

00:07:01: Ja spannend!

00:07:03: Aber ich würde nochmal auf das Jahr zehntausend dreizehn zurückgehen wollen.

00:07:06: Und bei euch auf der Website steht ihr auch relativ prominent, dass ihr typo drei Entwicklungen und auch Hosting macht.

00:07:13: Also natürlich auch die grafische Gestaltung wie die Websites dann am Ende aussehen.

00:07:18: zero eins irgendwas.

00:07:23: Da gab es ein großer Lücke in der Weiterentwicklung.

00:07:26: oder haben nach der Version vier fünf alle auf die Version fünf gewartet, die es dann niemals gegeben hat weil man sich da in dem System verstritten hatte.

00:07:33: und dann gab's irgendwann die Version sechs und die Abspaltung des Systems neos?

00:07:37: Ja das ist ja eigentlich eine spannende Zeit auch auf so einen System zu gehen.

00:07:42: und wie gesagt heute steht das sehr präsent Bei euch oder bei dir auf der Webseite.

00:07:46: Bei mir war da die Frage, habt ihr euch davon anfangt drauf spezialisiert?

00:07:50: Du hast gesagt das gab davor schon einen ersten kundenen Auftraggeber wo ihr eine Typu Drei Seite gemacht habt.

00:07:56: also ein Stück weit ne Nachfrage aber dann doch die Frage war es dann der bewusste Weg zu sagen okay wir spezialisieren uns jetzt darauf

00:08:04: Das hatte sich... Ganz ganz am Anfang war das ein Zufall?

00:08:07: tatsächlich ja so also die.

00:08:10: Das waren eine Zeit irgendwie als die Firma grundsätzlich gegründet wurde.

00:08:13: der Gast hatte noch gar keine Webseite.

00:08:15: so richtig, dass war wie so Technik Spielerei.

00:08:17: aber im Business Kontext hatte das niemand und das ging dann so langsam los.

00:08:21: da.

00:08:21: ich habe noch jahrelang von Kunden gehört das brauchen wir nicht der guckt der Ekerner drauf Und ich dachte schon, doch wir brauchen das für uns und wir haben für uns auch.

00:08:30: Zwei tausend vier schon eine typo drei seite gebaut.

00:08:32: und warum versun dreisechs eins war das damals?

00:08:35: Jetzt ist grad typo drei vierzehn rausgekommen.

00:08:38: Und die Frage war damals, warum eigentlich typo Drei?

00:08:41: Das war totaler Zufall.

00:08:42: Ich hatte von diesem ganzen Thema überhaupt keine Ahnung und hatte halt Freunde ja so ein Netzwerk.

00:08:50: Ein Kuppel von mir hat in Dresden in Leipzig bei einer IT-nahen Firma gearbeitet quasi, der es da kurzzeitig mal nicht so gut ging.

00:09:00: und dann gab's dann ein paar Entwicklerkollegen von ihm die irgendwie auf der Suche nach einer anderen Orientierung waren.

00:09:05: Und einer von denen ist in so'n Freelancer Rolle geschlüpft und der hatte zufällig gerade irgendwas mit Typo drei gemacht und mit den hat ich mich getroffen und gesagt hier wie braucht er eine Webseite?

00:09:16: Ich will auch mal Texte ändern.

00:09:18: geht das ohne Programmieren?

00:09:19: ja wir haben da was guck mal und dann hat er mir das gezeigt Haben wir da abends irgendwie beim Bier rumgeklickt, das ist ja cool.

00:09:26: Da kann man drauf klicken, Text reinschreiben, Speichern drücken und dann kommt das da.

00:09:29: Geil!

00:09:29: Das will ich so.

00:09:31: Und seitdem haben wir damit angefangen... ...und jeder der Typo drei kennt weiß dass die Einstiegshörden zu typo drei derartig hoch sind bis man irgendwie bis das Ding das erste mal tut was man will Dass man wenn man diese Hürde übersprungen ist, dass es nicht mehr hergibt ohne weiteres.

00:09:47: Ich bin eh so ein Typ wenn ich einmal mich an irgendwas angesaugt habe mach ich das auch weiter so.

00:09:52: und so haben wir das seit dem Zeitraum nie losgelassen und stets sich weiter professionellisiert.

00:09:57: Ich überlege gerade, ob wir mal einen kurzen Einschub machen müssen was genau typo drei ist.

00:10:01: also ich glaube aus deinen Ausführungen hat man jetzt schon mitbekommen es ein Content Management System.

00:10:06: Also eben nicht die klassische staatliche Seite die man in den Anfangsjahren des Internets sozusagen hatte sondern wirklich ein system um dynamisch Ich sag mal Webseiten zu befüllen, dass jetzt meine Kurzversionen könnte man glaube ich noch sagen.

00:10:20: Das ist Open Source.

00:10:21: es da endet mein Latein.

00:10:24: Genau das ist so.

00:10:25: ist das tatsächlich?

00:10:26: Es gibt ja verschiedene.

00:10:28: also eigentlich heißt es ja Content Management System.

00:10:31: Ich sage für Kunden die nicht aus der Tech-Welt kommen lieber Redaktionssystem weil man da irgendwie eher weiß was das macht.

00:10:36: Man kann Texte einpflegen Bilder Videos.

00:10:38: Das heißt man kann einfach den Inhalt der Website gestalten ohne programmieren zu können.

00:10:42: Es gibt einen entsprechenden Log in dafür.

00:10:44: Es gibt auch andere Systeme, das bekannteste Redaktionssystem ist WordPress tatsächlich so anmarkt.

00:10:49: Typ III hat immer gesagt wir sind nicht so ein richtiges End-Anwendersystem sondern wir fokussieren uns auf professionellere Anwendungen und kam eigentlich auch stark aus dem oder ging stark in diesen Bildungskontext.

00:11:04: also Hochschulen zum Beispiel nutzen Typ III sehr stark.

00:11:08: warum haben Hochschule sich dafür interessiert?

00:11:10: weil immer schon da drin vorkam, dass ganz viele Redakteure mit unterschiedlichen Rechenden arbeiten konnten und weil mehr Sprachlichkeit ein zentraler Komponente ist.

00:11:20: Also sowohl auf der Website die Formen der Nutzer sieht als auch der Redakteur selber kann in unterschiedliche Sprachen sprechen und diese sogenannte Lokalisierung war einmal so ein ganz wichtiger Punkt den andere nicht bieten konnten.

00:11:32: Ja also schon extrem Leistungsfähiges CMS würde ich sagen Mit dem ihr ja auch schon eine ganze weile arbeitet.

00:11:40: also wir sind nicht mehr in zwei tausend dreizehn.

00:11:42: Wir sind mittlerweile in zwanzig sechsundzwanzig angekommen und ich muss ja sagen die werbebranche ist ja oft oder häufig ich sag mal ein sehr volatiler markt, ne?

00:11:54: Also es entstehen immer wieder Agenturen auch kleinere Agenturen die dann manchmal aber auch sehr schnell wieder verschwinden oder ich sage mal in einer Art joint venture in was neuem aufgehen?

00:12:07: Jetzt als Werbeagentur gibt es euch ja jetzt mittlerweile schon dreizehn Jahre und da wollte ich dich gerne fragen, was waren so für dich die Herausforderungen mit denen du dann so als Agentur zu kämpfen hast in so einem Markt?

00:12:23: Und was war daran angeknüpft vielleicht auch ausschlaggebend für den Erfolg, den ihr als Agentuur habt.

00:12:31: Das ist eine spannende Frage und ich stelle mal fest das dass die Dinge, mit denen ich mich rumgeplagt habe in den letzten Jahren im Gespräch mit anderen Agenturen, die so in ähnlichen Größenordnungen sind hier wie wir.

00:12:42: Dass es durchaus jede Menge Parallelen gibt und was das Hauptproblem immer... Die Hauptherausforderung war immer, dass es hier in der Region nie vernünftige Budgets gab.

00:12:55: Das war immer ein Problem.

00:12:57: Es war immer Hand-in-Mund und man konnte ... Wir haben immer gesagt Wir wollen mal so ein richtig geiles Projekt machen, vielleicht mal eine Kampagne oder so.

00:13:05: Also wo man nicht nur einen Flyer macht sondern wo man vielleicht mal Dinge tut die miteinander orchestriert werden können und wo es nicht ausschließlich die ganze Zeit nur darum geht für das geringste Budget und für das wenigste Geld irgendwas zu machen.

00:13:19: Und da gab's ne Zeit.

00:13:21: ich sag mal so dass war schon zwei drei zehn zwei fünfzehn war das schon ganz extrem.

00:13:26: auch die öffentliche Hand hat sehr hat das thema wirtschaftliche vergabe glaube ich falsch verstanden so der zeit und hat immer mit ein hundert prozent preis den garantiert billigsten genommen.

00:13:36: Wir haben uns mal den spaß gemacht.

00:13:38: dann haben bei einem nicht genannten ministerium die uns öfter angefragt haben von dem wir nie einen Auftrag bekommen haben weil wie immer zu teuer waren, mal die anfrage für einen flyer vor zweieinhalb tausend stück design layout satz produktion lieferung für fünfzig euro angeboten brutto um mal zu gucken, ob die ein persönliches Problem mit uns haben oder ob wir ja keine Ahnung jetzt schon wieder zu teuer sind.

00:14:04: Wir haben den Auftrag dann trotzdem nicht bekommen weil das ja nicht gehen würde.

00:14:07: für fünfzig Euro stimmt ja auch aber es war eine Provokation und wir haben danach da keine Anfragen mehr bekommen.

00:14:11: also das war irgendwie so ein Thema und das war auch dauerhaft wirklich ein Thema Und das ist für viele auch immer noch ein Thema.

00:14:18: Das war für mich Ich wollte eigentlich immer besser werden, es wird eigentlich immer eine bessere Performance abliefern.

00:14:26: Ich wollte immer noch zufriedenere Kunden und mit den Jahren wären die Kunden größer.

00:14:31: natürlich Die Anforderungen werden komplexer und die Antworten werden auch komplexes.

00:14:36: heißt ich brauche halt mehr Budget dafür Und diese Balance zu halten.

00:14:40: das war wirklich schwierig und ist mir komplett... Mit nur in der Region unterwegs sind auch nicht gelungen, quasi das ist.

00:14:49: wir hatten ja auf den Pluswerk kurz erwähnt.

00:14:51: Das war ein wichtiger Befreiungsschlag.

00:14:53: denn so aus dieser Richtung

00:14:56: und da möchte ich doch gleich nochmal mit ihr drauf eingehen du hast jetzt schon angerissen so eine nur in die region jetzt nicht funktioniert trotz einem seid ihr hier geblieben also jetzt theoretisch mit dem was ihr macht überall hingehen können.

00:15:09: Was hatte ich dann in Sachsen-Anhalt oder auch konkret Magdeburg gehalten?

00:15:13: Der Witz ist ja, ich liebe diese Region wirklich.

00:15:16: Und auch zu der Zeit wo nach dem Abitur sind viele Freunde von mir, ich stamm aus dem Harz eigentlich, sind viele Freunde von mir nach Berlin gegangen und so.

00:15:24: Ich habe dann erstmal meine Ausbildung gemacht weil ich nicht wusste was studieren soll und bin dann irgendwann hier in Magdeburg gelandet... ...und fand Magdeurg eigentlich immer als ein Ort voller Potenziale.

00:15:34: Es gab Leute die... Sachen versucht haben und ihr könnt immer noch Dinge tun, die gab's Räume.

00:15:39: Die frei waren gabs also konnte man ganz viel machen.

00:15:42: das fand ich super und bin immer echt viele Jahre super belächelt worden dafür ja mal voll unkühl und so Berlin.

00:15:48: viel besser muss man wie da sein.

00:15:50: Und ich hab das irgendwie immer geliebt.

00:15:55: und wir haben uns hier auch irgendwann völlig schrottiges Haus gekauft zu einer Zeit wo man die für einen apple und ein Ei bekommen hat und wo alle gesagt haben Gott was will der mit diesem Haus?

00:16:03: Und das haben wir quasi ohne Geld, ja?

00:16:05: Hingebaut und stand fest.

00:16:07: Wir bleiben in jedem Fall hier und machen halt alles hier so.

00:16:11: Das hat mich bewegt, hier zu bleiben.

00:16:13: wegzugehen war keine Option.

00:16:16: Es ging lediglich darum irgendwie zu schauen wo.

00:16:18: wie kann ich mein Lebensunterhalt bestreiten?

00:16:20: Wie schaffe ich das vielleicht mehr als zwei Mitarbeiter zu haben und nicht irgendwie ein Altersarmut später Warnflaschen sammeln zu müssen.

00:16:28: Darum gings Schwerpunkt B. Ja es ging eher darum den Cash auch größer zum Machen für's Business.

00:16:33: Also ich meine was ist schon angesprochen, dass es da zum einen Aufträge gibt die halt nicht aus der Region kommen und auch die Kooperation oder das Teil sein von Pluswerk.

00:16:42: Und das ist glaube ich ein guter Punkt da mal jetzt einzusteigen.

00:16:45: also seit zwei tausend neunzehn seid ihr dabei?

00:16:48: Also vielleicht kannst du immer kurz erklären was genau bedeutet das also und was bedeutet das auch für euch?

00:16:55: und also ich verstehe dass das so eine Art Zusammenschluss ist verschiedener Agenturen verschiedene Akteure.

00:17:01: Was denkst du, warum solche Zusammenschlüsse vielleicht auch gerade heute sinnvoll sind?

00:17:05: Genau.

00:17:05: Also das ist... Ich kann eine gute Brücke schlagen.

00:17:08: wie komme ich dazu?

00:17:09: tatsächlich habe im Jahr zwei sechzehn oder zwei siebzehn gesagt es kann so nicht weitergehen.

00:17:14: ja also ich kann irgendwie halbwegs vernünftig leben von dem was wir tun.

00:17:17: super aber es ist keine luft nach oben kein bisschen.

00:17:20: wir können uns nicht entwickeln es geht einfach nicht.

00:17:22: Ich muss irgendwas tun.

00:17:24: Und statt jetzt irgendwie die fünfte lokale Netzwerkveranstaltung noch zu besuchen, habe ich geguckt was es sonst zu gibt und bin auf das Agenturcamp gestoßen, was so eine Art Barcampformat ist, was bundesweit stattfindet und habe mich dann für mich damals sehr teure fünfhundertsiebzig Euro Eintrittskarte beim Agentur Camp in Hamburg angemeldet.

00:17:42: Bin da hingefahren und das war interessanterweise so eine art Barcamp für Agenturinhaber mit Agenturen in ähnlichen Größen wie wir das so hatten.

00:17:50: Also, wir gehörten sicherlich zu den Kleinen aber da war auch kein Jung von Matt oder so sondern es waren alle so mittelständische Agenturen.

00:17:57: Das war für mich... War das ein Game-Changing-Ereignis tatsächlich?

00:18:04: Weil ich A gesehen habe Auch in anderen Regionen haben die Leute ähnliche Schwierigkeiten und auch auf der anderen Seite sehen konnte Wie man mit diesen Schwierigkeiten umgeht.

00:18:13: ja weil trotzdem dort Leute waren die waren weiter in diesem Thema Und da hab' ich tatsächlich einen einen Pluswerk Menschen gefunden, der tatsächlich in einer Session Lord war gemäßig.

00:18:25: Einmal dieses Konstrukt vorgestellt hat und der dann auch noch zum Thema öffentliche Ausschreibungen für Hochschulen sonst was da ein paar Themen gemacht haben.

00:18:33: das fand ich super aus spannend... ...und da bin ich dran geblieben und dann haben wir aber bestimmt noch eineinhalb Jahre verhandelt.

00:18:40: irgendwie hat es noch gedauert bis wir ja irgendwie den Vertrag gemacht haben.

00:18:44: Was ist Pluswerk?

00:18:45: Pluswerk ist quasi eine Agenturgruppe, es ist im Prinzip ein Netzwerk aus Inhaber geführten Agenturen.

00:18:51: Wir sind alle wirtschaftlich unabhängig also Plusweg hält keine Beteiligung an unserem Unternehmen.

00:18:57: Plusweg ist ne Aktiengesellschaft, manche Agenturen halten Aktien andere nicht aber grundsätzlich gibt's halt einen fixen Vertrag und trotzdem fixe finanzielle Verbittigkeiten.

00:19:07: Also mal kriegt das nicht umsonst sondern man muss tatsächlich monatliche Gebühren bezahlen die Umsätze abhängig ist Und nicht gewinnabhängig.

00:19:14: Das heißt, wenn es schlecht geht, zahlt man die trotzdem.

00:19:17: Man muss immer gucken so und dafür macht man halt im Gegenzug gemeinsam Geschäft.

00:19:24: Das funktioniert ganz gut mit dem Geschäft.

00:19:26: das hat sich eine Weile... Hat das gedauert bis das losging?

00:19:30: Viel wichtiger für mich war aber waren die Erkenntnisse, die ich da gesammelt habe.

00:19:34: Das hat mich also um mehrere Levels nach oben gebracht.

00:19:37: Erstens konnte ich gucken wie agieren Agenturen die ähnliche Dinge tun wie wir die aber in anderen Regionen Deutschlands zugegen sind, die einfach viel größer sind.

00:19:48: Die einfach dreißig Mitarbeiter haben und die trotzdem auch typo drei Projekte machen.

00:19:54: wie agieren die?

00:19:55: Wie kalkulieren sie was machen wir verhandelt eigentlich wie bauen die Verträge auf bin dann erstmals in Kontakt gekommen mit agilen projekten scrum und so.

00:20:05: wie funktioniert das?

00:20:06: warum ist das gut?

00:20:07: Warum ist es ab einer gewissen Komplexität irgendwie überhaupt einzig funktionierende Lösung?

00:20:13: Ja, und das hat mich also persönlich massivst entwickelt.

00:20:16: Und dann haben wir tatsächlich irgendwann auch noch gemeinsam mit unserem Münchner Standort... ...gemeinsam cooles Projekt gepitscht.

00:20:22: Dann ging es los!

00:20:24: Und dann kam Corona.

00:20:26: Ja okay für viele ein Einschnitt aber würdest du sagen dass man euch quasi mit Pluswerk nochmal anders wahrnimmt?

00:20:34: Ich glaube schon.

00:20:35: Das ist sehr interessant weil ganz am Anfang habe ich gesagt also lokal möchte ich diese pluswerk zugehörigkeit eigentlich überhaupt nicht nennen.

00:20:43: so, weil dann alle denken boah der ist ja jetzt bestimmt das ist ja um münchen und so dass es jetzt bestimmt ganz fürchterlich teuer und den können wir jetzt gar nicht mehr anfragen weil das kann man uns gar nicht leisten.

00:20:53: Und irgendwie dachte ich das passt doch so überhaupt gar nicht zusammen.

00:20:56: so und das sehe ich anders heute.

00:20:59: das hat sich tatsächlich auch entwickelt weil der lokale markt sich auch ganz stark positiv entwickelt hat.

00:21:06: nicht dass man jetzt hier Wie gebratene Tauben rumfliegen hätte.

00:21:09: aber viele Player haben eingesehen, dass man auch ernsthaft mit unserer Kreativwirtschaft umgehen und arbeiten muss wenn man was erreichen will.

00:21:16: Und dann auch erreichen kann.

00:21:19: Und in diesem Kontext erwähne ich Pluswerk jetzt eigentlich mittlerweile immer weil das für uns auch ein Backup ist.

00:21:24: also wir sind da zusammen irgendwie hundertsechzig Leute grob und das schwankt natürlich mal ein bisschen.

00:21:32: Und da gibt es halt Experten für Barrierefreiheit darin, die halt sich Preise gewonnen haben dafür.

00:21:37: Die Zertifizierung machen können.

00:21:38: dann gibt's Leute, die können ganz abgefahrene Backend-Lösungen programmieren und... Ich kann mir einfach auch auf Mennpower zurückgreifen.

00:21:48: wenn wir jetzt einen Auftrag kriegen wo ich jetzt plötzlich zwanzig Leute bräuchte.

00:21:51: Dann wurde das auch da eine Weile dauern die zu akquirieren aber das würde wäre dann möglich quasi.

00:21:56: Ah verstehe ja ist natürlich also sehr vorteherhaft, gerade wenn du da noch so ein Pool von Spezialisten hast für einzigartige Themen.

00:22:05: Ja, sehr spannend!

00:22:07: Wir springen gleich nochmal zurück zu Sachsen-Anhalt – das war jetzt der größere Kontext.

00:22:12: Ich habe aber vorher noch eher eine Art Metathema, eine Metafrage und wir sehen ja dass das Thema KI immer größer wird ist auch ein extrem schnelles Thema.

00:22:23: Da eher die Frage an dich oder an euch ist das für euch aktuell ein Thema, hat es schon Einfluss auf eure Arbeit?

00:22:31: Wie nehmt ihr das so wahr?

00:22:32: Das ist natürlich für uns ein Riesenthema.

00:22:35: Ich habe mich allerdings entschieden wie bei allen großen Herausforderungen im Leben und das ist auf jeden Fall eine große Herausforderung für uns alle glaube ich nicht nur in der Kreativwirtschaft sondern grundsätzlich dem erstmal mit einem offenen Mindset gegenüberzustehen und erst mal zu gucken, welche Chancen beinhaltet das.

00:22:52: Und was kann man da tun?

00:22:54: Und so gehen wir im Prinzip damit auch um.

00:22:56: also wir nutzen das sehr intensiv.

00:22:58: alles, was neu kommt wird direkt ausprobiert und wird verwendet.

00:23:03: So ist es zum Beispiel so dass wir im Coding Bereich sehr viel mit Cloud arbeiten.

00:23:08: mittlerweile.

00:23:10: Da muss man immer Leuten, die keine Ahnung haben sagen ja dieser dieses Ding mit der Programmier-Mümer an geilen Fahrradladen.

00:23:15: Mit dem ich dann zehn tausend Euro im Monat verdiene das ist Quatsch!

00:23:18: Ja es ist Unsinn aber Ich kann halt tatsächlich den Code, den ich früher von Hand getippt habe mit so einem KI Agenten einfach schneller schreiben und er macht keine Südachsfehler, der vergisst keinen Semikolan oder sonst irgendwas.

00:23:31: Ich kann mich auch schneller irgendwie in Themen einarbeiten wo ich vorher erst noch eine Doku hätte lesen müssen zwei Wochen lang Und ich komme einfach schneller zu Ergebnissen.

00:23:42: Die KI alleine für sich kann nichts, die hat gewissermaßen keine Intention und wird auch nie eine haben.

00:23:49: Das ist das glaube ich was am Ende des Tages Leute unterscheidet... ...die irgendwie random Zeug produzieren mit KI völlig überwältigt sind von diesen Ergebnissen und dann glauben sie können das?

00:24:03: Und wiederum anderen Leuten, die vorher einen Konzept entwickeln, die eine Idee haben.

00:24:07: Eine Ahnung von dem was rauskommen sollen und wie das dann mithilfe von KI umsetzen?

00:24:12: Wir haben also als Beispiel für das Ministerium für Infrastruktur und Digitales zusammen mit dem ADACL Niedersachsen-Sachsen-Anhalt, haben wir eine Kampagne gepitscht, und zwar die Verkehrssicherheitskampagne Sachsen-Anhalt, ist gerade rollout.

00:24:28: man sieht hier unter Plakate Und da haben wir zum ersten mal komplett auf KI generierte Bilder gesetzt.

00:24:35: So was setzt, warum generiert man denn da KI-Bilder für so Verkehrsgeschichten?

00:24:41: Ja weil das sollte eine freundliche Kampagne sein die sehr Aufmerksamkeit stark ist aber im Prinzip nicht mit dem Zeigefinger funktioniert und nicht belehrend oder doof ist.

00:24:52: Wir sind dann darauf gekommen dass es vielleicht eine coole Sache wäre mal so ein Hürscheln in einen Innenstadt zu stellen um zu markieren wie viel Abstand man eigentlich Als Autofahrender zu einem Fahrradfahren halten sollte man überholen oder dass man, wenn man in einem ländlichen Region durch einen Wald fährt quasi landstraßenmäßig das da Wildwechsel geben kann wäre es ja cooler.

00:25:16: auch wenn dann damals nicht ein Reh steht sondern ein Home könnte er das letzte sein und all diese Dinge hätte man.

00:25:24: Vor einem Jahr noch nicht so hingekriegt.

00:25:26: einfach so also ohne jetzt nicht einen super Zugriff und Connections zu special effects unternehmen zu haben.

00:25:32: Heute kann ich das mit generativer KI aber tatsächlich machen, und zwar nicht erst also uns war nicht seit anderthalb Jahren schon sondern erst seit fünf Monaten oder so weil er seitdem erst die ersten modelle zuverlässige Ergebnisse liefern.

00:25:45: vorher war das ja alles sehr sehr... zu fällig.

00:25:48: Ein Rad für

00:25:49: Plakate braucht ja auch eine gewisse Größe, also...

00:25:52: Richtig!

00:25:52: Auflösungen, sonst ist alles ein Thema so und im Endeffekt sitzt jetzt halt so ein Designer bei uns und entwickelt halt so einen Plakat und so ein Motiv und sitzt am Ende des Tages genauso lange dran wie vorher.

00:26:02: nur das halt einen Arbeitsschritt davon halten, KI generieren, das Bild zu generieren.

00:26:07: Trotzdem gibt es die Idee vorher, es ist klar wie das aussehen soll, es gibt ne Skizze und man muss dieser KI nun beibringen das zu tun.

00:26:12: Und an der Stelle stellt man auch fest, wie viel Schwächen es da noch gibt.

00:26:17: Wenn ich nicht mit einem Zufall zufrieden bin, ist es halt aufwendig.

00:26:21: Trotzdem ist es so.

00:26:21: wir prüfen Angebote, Verträge Zeug was so reinkommt alles wo es um viel Text geht und wirklich mittlerweile immer mit KI's.

00:26:31: Das ist irgendwie Standard.

00:26:33: auch in Angebote ist das so dass wir seitens diese Agenten Systeme gibt wie Cloud Codework oder Codex von ChatGPT was eben vernünftig in Dateien arbeiten kann.

00:26:44: ... schreibe ich auch strukturiert Angebote damit.

00:26:47: Weil das einfach für mich schneller geht, gerade in großen... ... für große öffentliche Beauftragungen ist es so dass wir früher irgendwie manchmal mit Pluswerk oder so... ... er keine Ahnung vier Tage netto fünf Tage an so eine Ausschreibung gesessen haben zu zweit.

00:27:01: Das schafft man halt heute in fünf Stunden mithilfe von KI.

00:27:05: Da steht kein Käse drin ja?

00:27:07: Ich weiß genau was in jedem Satz steht aber ich habe's nicht selbst getippt sondern das Teil hilft mir halt das zu formulieren Und das ist schon absolut krass.

00:27:16: Ich sehe darin halt nicht eine Gefahr, die uns ersetzt, sondern ich seh da drin ne Bewegung, die für uns die Grenzen maximal nach außen verschiebt und das müssen wir jetzt ausfüllen so.

00:27:31: Darum geht's!

00:27:32: Ja schöner Einblick danke.

00:27:34: Also ich nehme da jetzt mit, es sind ja viele Tools was ja schon diverse Sachen aufgeführt aber die Expertise... sitzt schlussendlich noch vorm Bildschirm.

00:27:46: Und das ist glaube ich ein guter Punkt, um mal vielleicht ein Stück weit weg von deinen rein unternehmerischen Tätigkeiten zu gehen.

00:27:55: wie gesagt du bist ja auch aktiv im Verein der Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt.

00:27:59: natürlich hat es auch eine unternehmerische Komponente.

00:28:02: Das ist halt ein Verein für die Branche in der Du aktiv bist.

00:28:06: und da möchte ich jetzt aber ein bisschen mehr von Dir wissen was genau macht denn der KWSA?

00:28:11: ... kurz vorm Für-Kreativwirtschafts-Sachsen-Anhalt.

00:28:14: Und welchen Mehrwert bieten solche Organisationen bzw.

00:28:19: Vereine?

00:28:20: Es ist im Prinzip so, der KWSA ist halt am Ende des Tages eigentlich... es ist halt eigentlich der Branchenverband in Sachsen-Anhalt,... ...der Branche, die ich vorhin schon ein bisschen beschrieben habe, ja,... ...die mit wenig Budgets ausgestattet war, die aus kleinen... Unternehmen besteht, wo jeder irgendwie für sich selber ums Überleben gekämpft hat.

00:28:41: Viele Jahre manche sind neu am Markt andere gibt es irgendwie schon länger.

00:28:45: aber im Vergleich zu anderen Bundesländern sind wir halt hier sehr kleinteilig und auch nicht wirtschaftlich besonders stark.

00:28:52: ich sage immer im vergleich ja weil wir an sich uns ansonsten nicht verstecken brauchen.

00:28:57: so was aus meiner Sicht und das habe Ich auch über auch über das plusweck thema halt gelernt fehlt ist halt oder was vielen Marktteilnehmern fehlt, ist halt wirklich diese ernsthafte Vernetzung.

00:29:10: Also die Vernetzung außerhalb von wir quatschen mal irgendwo auf irgendeiner Veranstaltung zehn Minuten miteinander sondern wirklich eine professionellisierte Vernetzung wo man schaut wie arbeiten andere, wie sind andere unterwegs?

00:29:26: Wo man die Gelegenheit hat sich so gut kennenzulernen, dass man wirklich netzwerke bilden kann.

00:29:30: Dass man sagen kann wir kennen uns jetzt schon haben uns jetzt fünfmal unterhalten und ich weiß was du machst?

00:29:35: Und wir könnten uns vorstellen jetzt zusammen mal in Auftrag anzugehen den wir alleine nicht bekommen würden weil das wird zu klein sind.

00:29:41: Das war meine Intention wo ich den KWSA auch sehen will wo er sich hin entwickeln muss und weswegen ich eigentlich da eingestiegen bin.

00:29:50: Da reingeraten bin ich eher zufällig war schon sehr viele Jahre Mitglied im KWSA, ohne jemals irgendwann in einer Veranstaltung teilgenommen zu haben.

00:29:58: Ich habe immer keine Zeit, war nicht böswillig und irgendwann hatte ich meinen Anruf ja, dann müsste es mal kommen und das wäre doch schön.

00:30:06: von Mirko dem damaligen Vorsitzenden und den haben wir uns irgendwo da in der Altmark-Künstlerstadt Kalbel getroffen.

00:30:13: Cooles Location mit sehr coolen Leuten auch die da im Nirgendwo echt gute Sachen bewegen.

00:30:21: Ja, und auf einmal sah ich mich dann in so einer Vorstandswahl.

00:30:23: Und war da.

00:30:24: plötzlich bin in diesem Vorstand gespült worden mit lauter Leuten die das auch vorher nicht gemacht hatten.

00:30:29: So und ich auch nicht kannte.

00:30:31: Das war jetzt in gewisser Weise ein echtes... Also schon irgendwie ein Risiko, hätte jetzt auch scheiße werden können.

00:30:37: Aber wir haben uns tatsächlich zusammengerauft.

00:30:41: Wir mussten erst in ein zwei Jahre noch so viele operative Dinge klären.

00:30:46: So ein Verein ist ja auch wie ein Unternehmen.

00:30:48: Es gibt Strukturen, es gibt eine Buchhaltung und es gibt Leute die wollen noch eine Rechnungsduplikat haben.

00:30:53: Es sind Leute die bezahlen ihre Mitgliedsbeiträge nicht!

00:30:55: Es gibt Leute, die sagen ich bin zwar Mitglied bei euch aber ich weiß gar nicht warum.

00:30:59: Was macht ihr denn für mich?

00:31:00: Und wir sitzen da... Jeder hat einen Unternehmen irgendwie im Vorstand und jeder hat irgendwie den Alltag und man sitzt dann nach Feierabend da.

00:31:12: freundlich gemeint wie bei den Karnickel züchtern und soll jetzt intrinsisch irgendwie einen Mehrwert schaffen für die Leute, die das sind so.

00:31:20: Steht der Troffenhüll den Stein.

00:31:21: wir haben das tatsächlich diese ersten Hürden überwunden haben den Laden ein bisschen auf Vordermann gebracht.

00:31:26: uns sind jetzt glaube ich an einem Punkt wo wir stärker sichtbar werden aktiver werden können.

00:31:32: Wir haben im Prinzip Wir haben im Prinzip über die Grundungsförderung in der Kreativwirtschaft, die wir gewissermaßen beraten dürfen.

00:31:41: Auch es geschafft ein paar finanzielle Mittel zu bekommen um so eine kleine Geschäftsstelle aufzubauen dass man einfach auch für die operativen Dinge auch Leute hat, die das täglich machen und die da Geld bekommen.

00:31:51: also dass wir uns ja um die ganzen anderen Themen kümmern.

00:31:55: Und ich glaube jetzt kommt das so langsam im fahrt.

00:31:57: Also wir haben steigende Mitgliederzahlen wir haben Steigende Vernetzungen.

00:32:02: erste aktive Vernetzung gibt's auch, wo ja kleine Unternehmen miteinander zusammen Aufträge machen die sich glaube ich so nicht getroffen hätten.

00:32:13: Wir arbeiten.

00:32:14: oder was mir persönlich noch wichtig ist... ...ist dass wir es schaffen diese Stadtgrenzen zu überwinden weil wir halt noch sehr in der Magdeburger Kreis und der Haar-Lenserkreis und irgendwie die im Harz und alle anderen so aufgeteilt sind.

00:32:28: das finde ich auch noch doof weil das eine unsinnige Hürde ist.

00:32:33: Das muss überwunden werden quasi und das muss quasi noch stärker zusammenwachsen, aber dass ist so.

00:32:37: die Richtung ja.

00:32:38: Und der Mehrwert ist tatsächlich... ...der Austausch, die Möglichkeit im Netzwerk tatsächlich anzudocken.

00:32:46: Und mittelfristig soll es so werden, dass es auch die Möglichkeit geben soll sich tatsächlich an Vergaben zu beteiligen?

00:32:56: Wir stellen uns vor, dass wir mittelfristisch öffentliche Aufträge für dies Schweradressaten zu finden gibt, dass wir quasi Ansprechpartner zum Beispiel für Ministerien werden die sich bei uns melden können und wir würden das gewissermaßen im Kreis der Mitglieder gewissermassen ausschreiben und gucken ob wir da vielleicht ein Team schmieden können was das irgendwie machen kann wenn es kein einzelne Player gibt.

00:33:19: Immer mit dem Ziel, dass wenn es Aufträge in Sachsen-Einheit gibt ist sie möglichst auch von Sachseneiner tinnischen Unternehmen ...dann bedient werden.

00:33:26: Die Wertschöpfung im Land?

00:33:28: Die

00:33:28: Wertchöpfungen soll halt hier bleiben, das ist eine wichtige Intention und dass es halt in vielen Stellen... Ist das nicht der Fall?

00:33:33: warum?

00:33:34: weil große und komplexe Aufträge einfach ganz direkt hier an keinen vergeben werden können, weil es ganz direkt keinen gibt, der diese Bedingungen erfüllt hat.

00:33:42: Also da habt ihr ja einiges sage ich mal auf der To-Do Liste und schön zu hören, dass ihr euch da jetzt so zusammengefunden habt und loslauft.

00:33:53: Und was ich in Vorbereitung von unserem Gespräch heute gesehen hatte, das fand ich sehr schön.

00:33:57: Hat mich gefreut, dass ihr den Kreativsalon wieder nach Magdeburg bringt und ich meine... Ich glaube es war zwei Tausend Neunzehn da war so die letzte Auflage.

00:34:07: Klar dann kam auch die Corona-Zeit.

00:34:09: auf jeden Fall schön, dass das Format wieder kommt und vielleicht kurz von dir mal angerissen?

00:34:15: Was ist denn der Kreative Salon und warum sollte man dann hingehen wenn der nächste ansteht?

00:34:20: Der Kreativesalon ist ja nicht, also den haben ja diverse Vorreiter von uns gewissermaßen aus der Taufe geroben und den gab es halt in den vergangenen Jahren vor zwei tausend neunzehn immer, ich glaube ein oder zweimal im Jahr.

00:34:34: Die Idee dahinter war glaub ich immer so die Kreativwirtschaft und die Wirtschaft zusammenzubringen.

00:34:39: das klappt natürlich nicht indem man Leute versucht zu zwingen sich in einem weißen Raum an einen weißen Tisch zu setzen sondern indem man attraktives Formatschaft hat man damals sehr gut gemacht Im Prinzip immer tolle Locations gab ein gutes Einladungsmanagement bisschen was zu essen, was zu trinken.

00:34:56: Man traf sich da und dann konnten kreative auf der Bühne ihr Unternehmen Projekte sonst die Dinge vorstellen und im Publikum explizit eingeladen waren halt lokale Unternehmen und auch andere Kreative und so.

00:35:08: Und ich fand das immer super gelungen.

00:35:13: Ganz am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, als die ersten Kreativsalons losgingen.

00:35:17: Das lag aber eher daran dass der kreativer als solcher in der Regel immer irgendwie skeptisch ist ob es jetzt überhaupt cool genug ist was da passiert.

00:35:24: quasi aber so später habe ich das schon eigentlich ganz cool muss man jetzt mal einfach mal so sagen wir waren auch dann auf der Bühne irgendwann haben die Gelegenheit genutzt sind auch gesehen worden von Leuten was sie später herausgestellt hat was auch nicht schädlich war Für die Entwicklung so und dann war das halt total tragisch, dass dieses Format halt nur nicht mehr gab.

00:35:43: Und... Das ist früher auch immer durch die Stadt Magdeburg ein Stück weit finanziert worden was dann wie später jetzt auch nicht mehr der Fall war.

00:35:52: Und es fehlte bislang irgendwie das Moment um dieses Aufleben zu lassen und auch das Geld vielleicht auch.

00:35:57: und wir haben eigentlich immer gesagt schon Wir müssen wenn wir den Grundladen KWCA sortiert haben.

00:36:03: müssen wir sowas machen quasi oben wieder da Dieses Momentum zu erzeugen, ja und in diesem Jahr ist es so weit.

00:36:11: Wir freuen uns drauf haben ein cooles Line-up sind im Ohritzhof hier in Magdeburg.

00:36:17: Im nächsten Jahren Halle Termin steht schon fest.

00:36:19: also wir wollen tatsächlich auch diese Magdeburger Geschichte ein bisschen aufbrechen.

00:36:23: Und das wird sehr spannend.

00:36:24: Achso!

00:36:24: Es gibt noch ganz neue.

00:36:26: wir haben eine mit einem Slowakischen oder tschechischen Start up die so eine Event App haben quasi eine Kooperation gemacht und es gibt also auch diese App, die das Eventmanagement macht.

00:36:38: Und darin gibts die Möglichkeit sich im Vorfeld zum Beispiel mit anderen Teilnehmer zu vernetzen.

00:36:43: Ich kann so Slots buchen wo ich mich zwanzig Minuten exklusiv mit irgendwem an der Tisch stellen kann und kann den da ausquetschen.

00:36:50: Das kann jetzt der Chef von irgendeiner Bank sein oder die Bürgermeisterin oder was nicht.

00:36:54: wer sich da bereit erklärt das muss man mal gucken.

00:36:58: Also wir wollen dass auch... Trotz dass es immer cool war der kreativ so lange ist trotzdem noch mal auf so ein level.

00:37:04: Ja, cooles feature und cooles format.

00:37:07: also ich freue mich auf jeden fall das es weitergeht und find's auch cool, dass er dann quasi als nächstes eine halle geht.

00:37:12: nur das was du auch anspruch an den vereinen vorhin skizziert hast aber du machst hier für den verein nicht nur das Du bist ja sozusagen als vertreter des Vereins von der kws a auch teil der best form jury.

00:37:29: Das war jetzt, glaube ich die erste Auflage bei der du als Jurohr dabei warst.

00:37:32: Und da wollte ich dich natürlich fragen... ...wie war denn so die Erste Runde für dich?

00:37:36: Gab es da irgendwas was dich überrascht hat, was du vielleicht so nicht erwartet hättest?

00:37:41: Also ich muss sagen das war eine sehr coole Erfahrung.

00:37:44: Ich fand das wirklich gut!

00:37:45: Ich habe mich im ersten Schritt natürlich erstmal maximal geerd gefühlt ja beim Leben noch nie zu irgendwie sowas berufen worden.

00:37:52: Ich hab irgendwie immer mein Ding gemacht und gesagt so Ja ihr könnt das cool finden was wir machen ja freu ich mich auch so.

00:37:58: aber Aber das war schon eine Ehrung.

00:38:03: Man wurde ausgesucht, man wollte erst gefragt, ob man das machen würde und später kam dann so ein offizieller Schribs vom Wirtschaftsministerium und vom Ministerhand unterschrieben und so kann man auch seiner Mutter mal zeigen, so einen Brief, dass man den bekommen hat.

00:38:15: Die ist dann auch nochmal eine Runde extra stolz auf einen.

00:38:18: aber grundsätzlich war diese Juryarbeit sehr spannend in vielen Facetten also über die Teilnehmer, die man dort kennengelernt hat quasi über den Austausch Wie immer, das was ich grundsätzlich in meinem Leben fest verankert habe.

00:38:32: Dass ich jeglichen Austausch da total gerne annehme weil es mich immer weiter bringt aber vor allem durch die Einreichungen.

00:38:38: also wir haben super viele Projekte angeguckt.

00:38:44: im Vorfeld komme ich vielleicht gleich noch zu.

00:38:47: Im Vorfeld hatte Ich mir vorgenommen Weil ich irgendwie meine Wahrnehmung des best Form Awards vorher mal so reflektiert hat ein bisschen Und für mich der Best Form Award immer so ein Stück weit irgendwie sowas wie so einen Industrie Design Preis war gefühlt.

00:39:02: Also vielleicht auch durch das wird formen, ein bisschen initiiert und ich das eigentlich mal schade fand.

00:39:09: und ich dachte so eigentlich wäre es doch cool wenn unsere Arbeit in dem Kommunikationsbereich halt da auch noch irgendwie Teil also stattfinden würde um dann später zu erfahren dass es eigentlich schon immer hätte stattfinden können darin.

00:39:21: Das ist nur irgendwie der Preis falsch oder nicht so eindeutig positioniert war, dass es dann halt dagegen angesprochen hat.

00:39:27: Und dann hatte ich mir vorgenommen das da erstmal mit reinzubringen weil in den ersten Sitzungen ging's um die Ausrichtung des Preises und wie ob das alles so bleiben soll oder ob man was verändern muss und so.

00:39:40: Dann habe ich mich wirklich stark gemacht dafür, dass wir stärker dahingehend auch zu kommunizieren und auch zu zeigen, dass Leute aus der restlichen Kreativwirtschaft, die nicht Industrie-Design machen sich trauen Sachen zu zeigen Das zu öffnen, wir haben dann auch an dem Namen des Preises ein bisschen fein geschliffen.

00:39:59: Der hat sich dann ganz ganz ein bisschen geändert dadurch und das hat glaube ich ganz gut funktioniert wie die Einreichungen dann auch gezeigt haben.

00:40:05: so jetzt zum Thema Einreichung.

00:40:07: Wir hatten uns dann entschieden das ganze in zwei Rubriken aufzuteilen einmal im Produkt und einmal im Konzept.

00:40:14: Grundidee dahinter war dass etwas was schon Existiert also eine Kampagne oder ein Produkt was es in einem ersten Lounge schon gibt am Markt, halt immer etwas anderes ist als ein studentisches Konzept.

00:40:25: Das sind so Äpfel und Dürren das kann man einfach nicht vergleichen.

00:40:28: Und trotzdem will man beides haben, das heißt man muss das irgendwie trennen und wir haben das dann tatsächlich so aufgesetzt und die Einreichungen haben auch gut funktioniert.

00:40:38: und was für mich ganz toll war waren die... ...Einreichung im Konzeptbereich dieses Studentischen weil da so Geile Sachen dabei waren, das mir wirklich beim Lesen und ich habe mit den Nachdummen hier oben geschlagen weil sehr viele einreichend waren.

00:40:54: Es ist mehr reingerechnet warm ums Herz geworden.

00:40:57: jetzt ohne Übertragung wie cool diese jungen Leute denen man so viel negative Dinge nach sagt heute.

00:41:04: Wie tief die sich in Dinge eingearbeitet haben was sie für coole Ideen hatten so und auch nicht irgendwie Idee ich hab mal eine Idee oder so sondern wie weit diese Ausarbeitung war wie weit man da reingegangen ist was man gemacht hat.

00:41:16: Das war ganz, ganz toll.

00:41:18: Also es war wirklich begeistert und habe.

00:41:19: ich durfte das als Juror ja auch gar nicht so richtig erzählen was mir lang geguckt habe aber so... ... ein bisschen anonymisiert.

00:41:26: muss sich das im Freude Kreis dann auch mal berichten.

00:41:28: was ist da?

00:41:29: alles tolles gibt so klasse und in dem diesem Product Bereich haben wir weniger Einreichungen trotzdem gute Und natürlich auch einen Überraschungsgewinner wie die Frontsprühbalken Jungs von der Feuerwehr die den Preis noch gewonnen haben Ohne die Intention irgendwann mal irgendwie so einen Preis zu gewinnen, was entwickelt haben.

00:41:50: Was so eins zu eins auf diese Kriterien gepasst hat und die dann auch glücklicherweise sich da warum auch immer darauf beworben haben.

00:41:57: Das war ein großes Kino und ich durfte dann noch laudator sein für den zweiten Platz.

00:42:03: das waren die Tuscana des Nordens der Image Film über den Burgenland kreisen großartig richtig cool ja richtig richtig cool Und für mich auch noch mal extra aufregend, diese Lauda-Torenrolle.

00:42:18: Jeder der mich kennt weiß ich rede viel und merke auch gerade.

00:42:22: Und gern!

00:42:23: Aber wenn ich auf so einer Bühne stehe dann das ist nicht so mein Ding oder... Das ist nochmal was anderes.

00:42:27: Da habe ich die Hosenfalle, da drängle ich mich nicht vor ja?

00:42:30: So.

00:42:30: aber das war trotzdem auch cool eine Challenge und also das hat das abgerundet.

00:42:34: es war insgesamt sehr, sehr cool und ich freue mich auch in diesem Jahr wieder in die Jury berufen worden zu sein.

00:42:40: Ich würde eigentlich nur fragen, wieso die Jury Arbeit aussieht.

00:42:42: Aber du hast ja schon gesagt, dass man sich dann nachts da reingrebt und sich anguckt was da reingekommen ist?

00:42:48: Und ich kann mir vorstellen das es nicht einfach ist, sich auch auf die Finalisten festzulegen und im nächsten Schritt dann auf die Leute den Preis bekommen.

00:42:58: also Respekt vor der Arbeit und schön, dass ihr das macht aber vielleicht mal davon ein Schritt weg.

00:43:06: Du hast gesagt, es gab viele Einreichungen.

00:43:08: Es gab auch ein Teilnahme-Rekord beim Westfum-Urwar-Zwanzig-Fünfundzwanzig also über eine hundert eingereichte Beiträge.

00:43:14: Das ist natürlich super und da können wir ja vielleicht da direkt den Schritt weitergehen weil die nächste Wettbewerbsrunde kommt und das war glaube ich ein guter Punkt dich zu fragen.

00:43:26: Wem würdest du die Teilnahme ans Herz legen?

00:43:28: Und warum sollte man sich aus deiner Sicht unbedingt bewerben?

00:43:32: Also Ich würde tatsächlich natürlich aus meiner Rolle heraus, so natürlich unserer oder meiner Branche irgendwie ans Herz legen sich mehr zu bewerben.

00:43:42: Bewerbt euch mit Webprojekten, mit Kampagnen, mit Kommunikationsmaßnahmen und einem tollen Print-Projekt also mit allem.

00:43:49: jeder hat irgendwie ein oder zwei super coole Sachen die ihr in der Linie macht.

00:43:52: das muss nicht unbedingt das größte Projekt sein das muss aber das Projekt sein wo man sagt geil das ist richtig cool dass es besonders Das braucht das einfach, um einfach auch diese Bandbreite zu kriegen.

00:44:03: Ich glaube die Aufmerksamkeit oder die Wahrnehmung des Preises profitiert im Gegenzug davon.

00:44:07: auch noch mal wenn es halt ein bisschen vielschichtiger wird's cool.

00:44:11: Es gibt natürlich einen Preisgeld.

00:44:14: ja es gibt also nicht mehr so viele preise in deutschland wo man echten preisgeld bekommt wo man nicht noch was bezahlen muss dafür dass man damit machen darf.

00:44:22: und dann ist es halt.

00:44:24: Preis und award den falls man ihn bekommt der wirklich hart ... erarbeitet wurde, der durch eine Jury muss.

00:44:31: Der viel Wettbewerb hat... ... den man sich nicht kaufen kann, erschummeln kann oder sonst irgendwas.

00:44:37: Das heißt das gibt richtig Reputationen da kann man richtig stolz auf sein.

00:44:41: aus meiner Sicht und das sind ja die wichtigsten Faktoren schon.

00:44:47: Ja super ist doch auch würde ich sagen ein schönes Schlusswort aber dann schöner Abschluss für unser Gespräch.

00:44:53: Markus vielen Dank!

00:44:55: Wir sind wirklich in jedes Thema reingesprungen und hat mich sehr gefreut.

00:45:00: Und vielen Dank für deine Zeit!

00:45:02: Ja, danke für mich auch!

00:45:04: Ciao!

00:45:12: Geschmacksmuster.

00:45:13: der Podcast für die Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt besucht uns im Netz unter kreativ-sachsen-anhalt.de.

00:45:30: Dieser Podcast und der Bestform Award werden präsentiert vom Land Sachsen-Anhalt, und der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen Anhalt NBH.

Über diesen Podcast

Das Portal „Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt“ widmet sich den verschiedenen Teilmärkten der Branche und den jeweiligen Akteur*innen im Land. Mit unserem Podcast „Geschmacksmuster“ möchten wir hinter die Kulissen der Kreativszene in Sachsen-Anhalt blicken, zeigen, was hier passiert, wer hier agiert und wie hier gearbeitet wird – von „Wie wird man eigentlich …?“ über „Was macht eigentlich ein*e …?“ bis hin zu „Was hättest du gerne vorher gewusst (und würdest du es dann immer noch machen)?“ fühlen wir unseren Gästen auf den Zahn.

von und mit IMG Sachsen-Anhalt

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